Gruppendiskussion
Gleichzeitige Befragung mehrerer Auskunftspersonen unter Berücksichtigung der Interaktionen zwischen ihnen durch einen psychologisch geschulten Diskussionsleister über eine vorgegebene Problemstellung mit Aufzeichnung der Äußerungen, evtl. unter verdeckter Teilnahme oder versteckter Beobachtung. Dadurch soll die Meinungsbildung im sozialen Umfeld nachempfunden werden. Die Ergebnisse haben keinerlei Anspruch auf Repräsentativität, gegen jedoch sehr brauchbare Hinweise, sind zeit- und kostengünstig zu ermitteln und vor allem authentisch. Spezielle Erhebungsanlagen erfolgen kumuliert, d. h. jede folgende Diskussionsgruppe wird mit den Ergebnissen der vorherigen konfrontiert, kombiniert, d. h. zunächst erfolgen Einzelinterviews/-explorationen, danach erst die Gruppendiskussion unter Beachtung, inwieweit dabei Meindungsänderungen auftreten, oder kontradiktisch, d. h. es befindet sich ein Provokateur, unerkannt, innerhalb der Gruppe (Verfahren der Gruppentherapie, um durch Konfrontation und Aggression Menschen aus der Reserve zu locken) sowie als Kreativ- und Projektiv-Gruppendiskussionen mit Projektionsverfahren.
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