Krisen-PR
Je stärker sich Unternehmen und Institutionen als Akteure in der Öffentlichkeit bewegen, desto größer ist das Risiko, in unvorhergesehener Weise ins Rampenlicht zu geraten. Daraus können Situationen entstehen, die mal mehr, mal weniger krisenhafte Züge tragen. Das müssen nicht gleich die großen Katastrophen sein. Oft sind es schon die kleineren und mittleren Krisen, die beträchtlichen Schaden anrichten können, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch an Image und Reputation. Krisen-PR umfasst alle kommunikativen Strategien und Maßnahmen, die dazu dienen, negative Konsequenzen wie Vertrauensverlust, Imageeinbußen usw. bei Krisen zu minimieren. Es geht vor allem darum, Handlungsfähigkeit, Glaubwürdigkeit und kommunikative Unabhängigkeit der betroffenen Unternehmen und Institutionen herzustellen. Krisen-PR findet Anwendung sowohl bei klassischen Krisen wie Produktrückrufen und Störfällen aber auch bei Unternehmens- und internen Krisen, wie z.B. Unterschlagung, Veruntreuung, Finanzskandale, Angriffe auf das Unternehmen durch Gerüchte und falsche Verdächtigungen.
Siehe auch: Krisenkommunikation , Kommunikationsmaßnahmen, Krisenplan
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